Große Wärmepotentiale auch aus dem Niedertemperaturbereich von Feuerungs-Abgasen unter 180 ºC können heute mit Hilfe von Fluor-Kunststoffen wirtschaftlich genutzt werden.
Der Taupunkt aggressiver Stoffe wie CO2, SO3, HCl und HF im Abgas von Feuerungen bedeutet eine unüberwindliche Hürde für den Einsatz von herkömmlichen Materialien. Heute kann diese Restenergie mit Wärmetauschern aus Fluor-Kunststoffen nutzbar gemacht werden. Das bedeutet höhere Wirkungsgrade, Reduzierung des CO2-Ausstoßes und alle nachgeschalteten Rauchgas-Reinigungseinrichtungen können dadurch weniger aufwendig ausgeführt werden.
Alle, im Zusammenhang mit laufenden Anlagen verwendeten Fluorkunststoffe, wie PVDF (Polyvinylidenfluorid), PTFE (Polytetrafluorethylen) oder PFA (Perfluoralcoxyd), haben sich bestens bewährt, wobei diese sich in der Hauptsache in der Schweißbarkeit, als auch in der Temperatur- und Druckbeständigkeit von einander unterscheiden. Die an den Rohren abfließenden sauren Kondensate, in denen ein Großteil der im Rauchgas vorhandenen Schadstoffe gelöst sind, werden gesammelt und einer Sonderbehandlung zugeführt.
