Gespeicherte Sonnenenergie wird in Form von Biomasse vom Acker geholt.
Umwandlung von 25 MWel bzw. 12,5 Mwel aus nachwachsenden heimischen landwirtschaftlichen Energieträgern durch ein BHKW. Flächenbedarf zwischen 6750 bis 13.500 ha.
Das "Energiefeld- Kraftwerk" ist eine Antwort auf die Forderung nach einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Energieumwandlungsmethode. Es stellt unter der Prämisse eines sinnvollen, gesetzlich geregelten Einspeisetarifes für manche Länder einen durchaus wirtschaftlichen Lösungsansatz dar, sowohl die agrarischen wie politischen, ökologischen und wirtschaftlichen Probleme der Zukunft mit zu lösen und der Landwirtschaft ein zusätzliches, krisenfestes Einkommen zu sichern.
Dabei werden unter Umgehung des tierischen Verdauungstraktes frische bzw. silierte organische Rohstoffe wie Mais, Wiesengras, Sudangras, Kleegras, Futterrüben, Sonnenblumen, Raps etc im wesentlichen verlustfrei fermentiert.
Stallmist und Gülle können als Substrate ebenfalls dem Fermenter zugeführt werden. Das Endsubstrat, wird als hochwertiger Biodünger wieder dem Boden zugeführt, der Nährstoffkreislauf geschlossen und ein optimaler Ernteertrag des Primär- Energieträgers sichergestellt.
Nach vorsichtigen Berechnungen beträgt der Ertrag mittlerer bis schlechter österreichischer Böden ohne besondere Vorkehrungen ca. 10 to organische Trockensubstanz /Hektar und Jahr.
Bei einem Biogasertrag von ca. 0,6 Nm³/kg oTS ergibt sich eine erzielbare elektrische Leistung von ca. 1,9 kWel/ha, oder eine Arbeit von ca.17.000 kWhel pro ha und Jahr, sowie eine thermische Leistung von ca. 2,1 kWth / ha, bzw. eine thermische Arbeit von 18.300kWhth pro ha und Jahr.
Durch gezieltes pflanzenspezifisches Management und den Einsatz von Arbeit ist es nach neuesten Erkenntnissen möglich, den organischen Trockensubstanzertrag (oTS- Ertrag) von 10to /ha, a auf max. 20to zu steigern.
Für eine Kraftwerksleistung von 25 MWel bzw. 28 MWth benötigen wir bei einem oTS-Ertrag von 10to/ha, a eine Fläche von 13.500 ha.(entspricht einer Kreisfläche mit einem Radius von 6,6km)
Bei einem oTS- Ertrag von 20to/ha, a erhält man die doppelte Leistung, oder aber bei gleicher Leistung benötigt man nur die Hälfte der Fläche. Das sind 6.750 ha ( entspricht einer Kreisfläche mit einem Radius von 4,6 km)
| 12,5 MW | bis | 25 MW | elektr. Leistung | ||
| Ertragsgrößen: | |||||
| Ernteertrag | 10 | bis | 20 | to / ha und Jahr | spez. org.Trockensubstanz |
| 182.250 | bis | 364.500 | to / Jahr | Silage | |
| 303.750 | bis | 607.000 | m³/Jahr | Biodüngeranfall | |
| Energieerzeugung | 40.460.000 | bis | 80.808.000 | m³/Jahr | Biogas |
| 263.000.000 | bis | 525.000.000 | kWh/Jahr | Bruttoenergieertrag | |
| Bei Nutzung in einem BHKW entsteht | |||||
| 107.500.000 | bis | 215.000.000 | kWhel / Jahr | Bruttostromerzeugung | |
| 120.000.000 | bis | 240.000.000 | kWhth / Jahr | Bruttowärmeerzeugung | |
Das Fermentervolumen beträgt 25.000 bis 50.500 m³, das sind 6 bis 13 Fermenter mit je 4.000 m³.
25 MW elektrischer Energie lassen sich also je nach Pflanzenarten und landwirtschaftlichem Aufwand mit einer Fläche zwischen 13.500 ha und 6.750 ha erzeugen bzw. umwandeln.
Schätzwerte, auf Erfahrungswerten beruhend, vorsichtig gerechnet:
| Einnahmen aus Stromverkauf |
6.450.000 | bis | 12.900.000 | |
| Investkosten | 30.000.000 | bis | 60.000.000 | |
| Betriebskosten | 3.000.000 | bis | 6.000.000 | |
| Co2 Emissionshandel | k.A. | to CO2/a (3 bis 10$/to CO2 im Handel) | ||
| Einnahmen aus Wärmeverkauf |
k.A. | |||
| Gewinn | 3.450.000 | bis | 6.900.000 | |
Die statische Amortisationszeit beträgt ohne Emissionshandel und ohne den Einnahmen aus dem Wärmeverkauf ca. 8,7 Jahre.
Die Einsparung durch Substitution fossiler Energieträger beträgt bei 25 MW ca. 35.000 to Heizöl/Jahr.